Es gibt Nachholbedarf und darum gibt es noch ein paar Worte zu meiner Reise in den Norden.Nachdem ich einen wunderschoenen Geburtstag mit all meinen Freunden gefeiert habe, machten Franzi und ich uns auf nach San Salvador de Jujuy. Die Stadt eher klein und unspektakulaer , aber die Umgebung umso schoener. Berge, Salzseen und Thermen haben wir besucht…dank des netten Hostelbesitzers, der einen tag mit uns im Auto herum gefahren ist!Danach ging es nach La Quiaca, die Grenzstadt nach Bolivien, Villazon. Alle meinten wir sollten sehr vorsichtig sein dort und sie hatten Recht :Du musstest regelrecht um dein Gepaeck kaempfen, und alle waren aeusserst aufdringlich. Der Grenzuebergang nach Bolivien war dagegen unkompliziert und auch der Ticketkauf fuer den Zug(sehr alt!!!!) ins 4 Stunden entfernte Tupiza ,war schnell erledigt.
Bolivien ist ist anders als Argentinien. Die Menschen sind sehr viel ruhiger und zurueckhaltener, ausserdem haltem sie noch viel mehr an ihrer Kultur fest. Tupiza ist klein, aber irgendwie trotzdem voller Leben. Die Leute geben sich nicht viel auf die Touristen, die umsie herum schleichen. Einen Tag haben wir uns dann mit einem Mountinbike auf in die Berge gemacht und noch immer habe ich Spaetschaeden von dieser Tour.Es waren 3 schoene Tage in Bolivien, ich konnte einen kleinen Einblick bekommen in das Land, habe lecker und guenstig gegessen und in einem Zimmer mit Feigenbaum vor dem Fenster geschlafen.
Jede Stadt hatte seinen Scham und so auch Salta-sehr viel groesser , als alles andere was wir bis dahin gesehen hatten, aber trotzem sympathisch.Leider ist es im norden wirklich heiss und unsere Aktivitaeten reduzierten wir aufs wesentliche und konnten, dank Leandro( ein salteño, der uns die Stadt gezeigt hat) schoene stunden in San Lorenzo und seinem Pool verbringen.
Die Rueckkehr nach Cordoba war sehr herzlich und es hat sich einbisschen wie zuhause angefuehlt.Vorallem die Verabschiedungen von meinen Freunden…Ich gewoehne mich immer sehr schnell an einen Ort , an die Menschen und fuehle mich wohl-umso schwerer feallt es mir dann auch schon nach kurzer Zeit tschuess zusagen.
Mittlerweile bin ich schon seit einer Woche in Buenos aires und bin mir sicher, dass es der richtige Augenblick war aus Cordoba abzuhauen und weiter zureisen…Ich verstehe mich super mit Franks Freunden und werde einige von ihnen bald in Paloma, uruguay besuchen gehen.Wir haben zuammen gekocht, musik gemacht, gechillt(fast jeder von denen hat einen Pool) und viel geredet.Leider haben sich so einige schon fuer Silvester nach Uruguay aufgemacht, aber trozdem wird morgen schoen gefeiert.Bin schon sehr gespannt wie es wird, denn weihnachten wird hier aehnlich wie Silvester gefeiert: um 12 Uhr gibt man sich die Geschenke, trinkt ein sektchen und es gibt ganz viel Feuerwerk(soviel wie bei uns an silvester)
Heute habe ich einen vom Doctor verschriebenen Betttag, mein Koerper ist muede und schmerzt, wo er nur Schmerzen kann. Hab an meinen beiden Fuessen eine Sehnen entzuehndung und kann nicht wirklich laufen.Das nervt sehr und ich hoffe,dass es bis zu meinem Abreisetag nach uruguay besser wird….
Ich wunsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass eure wuensche und Vorhaben in Erfuehllung gehen!
Kuss, Anna
Grenzuebergang
Zu Weihnachten gibts eine Geschichte von meiner Reise in den Norden…..
Es war einmal…
ZWAI UAR FUEHNFZEEN - ZAIT ZUHM AOUFSCHTEEN!!!
2 muede Blicke treffen sich, Fraenzi stoehnt leise vor sich hin, Anna
sucht nach Licht: Das ist nicht wahr,oder?!
2 Minuten spaeter…Fraenzi betoucht die Lampe und es werde Licht - so
kommt es zur ersten “Kommunikation”:
Anna: Ohoo! Magische Finger oder was?
Fraenzis einzige Reaktion ist ein unglaeubiger, langsamer Blick auf
ihre Haende…Es folgen unbeschreiblich starke Schmerzen in der Po-Region
(Mountainbiketour am Tag zuvor durch die steilen steinigen Berge von Bolivien)
beim Aufsetzen, schweigsames Einpacken und Obstfruehstueck, sowie im
Bauch kribbelnde Angst (wir waren schon auf Toilette!) als sie von
draussen betrunkenes Maennergegroele und Hundeklaeffen hoeren.
Zoegerlich und von einem letzten verlogenen “Ciao Amgas” begleitet,
begeben sich die beiden in die dunklen und nur fast leeren Strassen von
Tupiza…GAENSEHAUT
hier stelle man sich ein selbstgemaltes bild vor: 2grosse rucksaecke
von hinten (mit einem paar langen und einem paar kurzen beinen) auf
der einen strassenseite und gegenueber dunkle gestalten…ueber dem
rucksack mit den langen beinen eine sprechblase : “….einfach
selbstsicher wirken…bla…” und ueber dem andern eine denkblase:
“…arschlecken selbstsicher!wenn die uns ueberfallen wollen,dann
tun die das!”
AM verschlossenen Bahnhof angekommen koennte man annehmen, alles
waere besser…aber die unheimliche Stimmung bleibt! Kein Wunder:
ein einziger grosser MEnschen-Decken-Haufen schlaeft 20m neben dem
Eingang; man kann sich nicht entscheiden,obs im Dunkeln oder im
Hellen sicherer anfuehlt, denn das wechselt ungefaehr alle 2Minuten;
man beobachtet die verschiedensten Gestalten aus unterschiedlichsten
Gruenden in unmittelbarer Bahnhofsnaehe umhersteuern (da waere zb
der schwarze, rotbekappte Mann mit seinen mysterioesen Pausen…
oder auch die 4 bis 6 betrunkenen Boyz,die im (fremden??) Auto
garantiert dreckige Plaene schmiedeten); u.s.w.
Etwas Erleichterung konnte sich bei den beiden erst breitmachen, als
die 3 maennlichen, franzoesischen Backpacker, welche in dieser
Geschichte generell keine unbedeutende Nebenrolle spielen, verschlafen
auftauchten (Franzi:”Der eine hat aber ein suesses Gesicht!” Anna:”Ich
weiss,welchen du meinst
aber das Stirnband!Que feo!!”) …denn der
Bahnhofstyp machte ausser kurzem Schluesselklappern keinerlei Anstalten,
dem Warten ein Ende zu bereiten.
Und dann: Ticket kaufen beim langsamen, antarktisch gekleideten Mann.
Uebelkeit beim Eintritt in den muffenden Waggon.3 Stunden Halbschlaf
(auf der Hintour hatte es weniger geschaukelt!). Unerwartet haesslicher
Sonnenaufgang. Und schon rappelt der Zug in Villazón ein.
Vercheckt (sprich: vertschekkt) und konzentriert einen Fuss vor den
anderen setzend, machten die 2 Maedels auf Obst (zuviel DulceDeLeche in
den vergangenen Wochen!) sich auf den Weg ins Getuemmel der Gauner von
Villazón. [Zitat LonelyPlanet: "Wer nicht gerade die Grenze ueberqueren
muss, hat hier nichts verloren (...) man sollte auf der Hut sein:
Taschendiebe, Nepper, Schlepper, Bauernfaenger, (...) warten auf leichte
Beute."]
Verfolgt von 1000 Handlangern, die Tickets in die ganze Welt verkaufen
koennen, versuchen die beiden Verwirrten krampfhaft, auf eigene Faust
eine Fahrkarte nach Salta zu ergattern. Wenig spaeter sind die um
72Pesos aermer, dafuer aber um ein halbwegs offiziell aussehendes Ticket
und etwas Zuversicht reicher. Es bleiben wenige Stunden, aber so einige
Bolivianos (=Geld) und das Beduerfnis, Schnaeppchen zu jagen und zu
fangen! Diese Hetzerei beim Einkaufen fuehrte zwar zu zufriedenstellenden
Erfolgen (2 Tuecher + 2 Portemonaies ~ 4.80€), doch der gebuchte Bus
war schon lange weg, als Anna und Fraenzi noch nichtmal einen Bruchteil
ihrer Wartezeit an der Grenze abgestanden hatten [Zitat DieAlteVomTicket-
SchalterDieUnsAmEndeDochAbgezogenHat: "aach an der Grenze braucht ihr
nicht mehr als 10Minuten..."] Typisch Argentinien: Man nehme:
zehn Minuten mal zehn
Sonne (mittags) auf Sonnenbrand (! Schatten??)
flirtende Grenzbeamte und Drogenfahnder
FERTIG IST EIN FRISCHGEBACKENES VISUM (bitte innerhalb von 90Tagen
aufbrauchen!)
Eine weitere Huerde, aber keinesfalls das Schlimmste sollte ueberstanden
sein: AUGEN AUF (die Verbrecher von La Quiaca) UND DURCH (direktamente
zum gefaehrlichsten Busbahnhof in da world!!)
Das Glueck war auf ihrer Seite, denn Fraenzi konnte tatsaechlich ohne
Bestechungsgeld die Tickets umtauschen, waehrend Anna tapfer und erfolg-
reich saemtliche Gepaeckstuecke festkrallte. Und das alles dem eher
unangenehmen, herumlungerndern Banhhofspublikum zum Trotz!
Aber nichts ist unmoeglich! Schnell war eine schattige Haeuserfront
gefunden, wo Ruhe (vor dem Sturm) getankt und Nervennahrung
aufgenommen werden konnte. Von dort aus war es ausserdem moeglich,
das Bahnhofsgeschehen zu beobachten ohne involviert zu sein.
Eine Stunde und eine Begegnung mit dem Schweden, der doch laengst
in Bolivien sein sollte (hae??) spaeter sassen die beiden als
einzige Touristen im Bus Richtung Jujuy. Zufrieden und mit dem
Vorhaben, die naechsten Stunden etwas Schlaf nachzuholen,
beobachteten sie (ohne sich grossartig Gedanken zu machen) das
bunte Treiben der anderen Passagiere: ueberwiegend Frauen, die
mit unzaehlebaren Tueten und unbrauchbar erscheinendem Kleinkram
bepackt waren. Diese liefen naemlich gerade zu Hoechstform auf:
Es wurde aus- ,um- und eingepackt, waehrend die Maedels im
Prinzip die einzigen waren, die sich auf ihren Plaetzen befanden.
Mit tausend Fragezeichen auf der Stirn versuchten sie, das wilde
Gewuehle und den zu lauten Action-Kreisch-Pistolen-Boom-Bang-Film
zu ignorieren und ein bisschen Schlaf zu finden. Nach den
erschiedensten Konstellationen war dann auch eine perfekte
Schlafposition gefunden - Anna schmiegte sich zaertlich an
Franzis Brust…aber auch dieses Glueck sollte nur von kurzer
Dauer sein. Ein Polizist, der die Ausweise aller Mitreisenden
sehen wollte, riss die 2 Huebschen aus ihren suessen Traeumen,
mitten im Nirgendwo. Dies sollte allerdings nicht der einzige
Zwischenfall bleiben, denn auch das naechste Mal, als sie schon
gefuehlte 2mal in Jujuy haetten angekommen sein muessen, war
der Halt doch wieder nur eine Polizeikontrolle. Diesmal wurde
der Bus direkt aus dem Verkehr gezogen und jeder musste sich
einer aeusserst ausfuehrlichen Durchsuchung saemtlicher Gepaeck-
stuecke unterziehen. Auch Anna und Fraenzi standen (zum Glueck
reinen Gewissens) in der Schlange zwischen vielsagenden
umhergeworfenen Blicken und zitternden Knien. Gluecklicherweise
konnten die im Kampf gestopften Rucksaecke geschlossen bleiben
-ihren europaeischen Reisepaessen zum Dank!
Wenig spaeter im Bus: “Wieviele hats erswischt?” -”Drei!”
Ausser bei diesen besagten 3 Unerfahrenen (hoechstens 17 Jahre
jung) machte sich eine allgemeine Erleichterung breit, die den
Verdacht endgueltig bestaetigte, dass es sich in diesem Bus
eher um eine Schmuggelmafia handelte, denn um zufaellig auf-
einandergetroffene Reisende.
Weitere Gefuehlte2malAngekommenSeinMuessen spaeter fanden die
Maedels sich und ihr Gepaeck ungewohnt schnell auf dem Bahnhof
von SanSalvador, einem stress- und (bei Anna) bauchkraempfe-
ausloesenden Ort. Die Stunde Wartezeit verbrachten sie damit,
sich lange Zeit ausgiebig von anderen Backpackern mustern zu
lassen und auf die wirklich unschoene Toilette zu gehen…bzw.
wahlweise den Haufen (diesmal nicht woertlich gemeint)
merkwuerdiger Leute zu beobachten. Anna malte sich schon
SchwangereFrauen- und sonst was fuer Theorien aus fuer die
naechste Busfahrt, aber auch wenn der 13.12.2008 offensichtlich
ein Erlebnistag war, verlief diese ohne nennenswerte Zwischen-
faelle. Auch landschaftlich war nun nichts mehr los - man
konnte sich also, von Radiounklaengen aus dem augenscheinlich
uralten Transistor vom nicht viel juengeren Busnachbarn
begleitet, der Beobachtung argentinischer Verhaltensweisen
widmen. Da entdeckt man schonmal ein Auto, dessen Fahrer eben
kurzerhand entschliesst, ueber den Gruenstreifen (oder Gruen-
graben?) die Fahrtrichtung zu wechseln…auf einer Art
2spurigen Miniautobahn!
In Salta angekommen ging es leider (und agressivmachenderweise)
von vorne los mit dem VonDerSeiteAnlabernUndIrgendwasAuf-
QuatschenWollen. Aber gleucklicherweise liessen die beiden
den netten Anfaengertypen (der uebrigens auch das Buch “Wie
verhalte ich mich freundlich” gelesen und zu stark interpretiert
hatte, sowie die Mannschaft aus dem Tupizahostel) mitsamt
seinem grossartigen Hostel stehen und sich ins naechstbeste
Taxi setzen.(Natuerlich gibt man auch zum 6.mal an einem Tag
liebend gerne ein GepaecktraegerTrinkgeld…) Die Entscheidung
sollte belohnt werden, denn das YOUTH(!)Hostel (in dem aber auch
mittelalte merkwuerdige Leute wohnten) war wirklich perfekt
gelegen, liebevoll eingerichtet und einfach schoen (ok. mal
von den isomattenaehnlichen Matrazen abgesehen…).
Die Zeit(22:30Uhr ->19h102 ) liess noch einen Besuch im
ShoppingSupermarkt zu. Salta (nicht das Bier…aber das wurde
natuerlich auch getestet -und fuer gut befunden!) machte
einen wirklich freundlichen Eindruck, dieses Shoppingcenter
dagegen einen unglaublich spiessigen ! (Franzi: “Ich glaub
ich fang gleich an zu weinen bei diesem perversen Unterschied!”)
Zum kroenenden Abschluss entdeckten die 2 noch die
franzoesischen Jungs( Es sollten aber keine Tage ohne weitere “Entdeckungen” der Franzosen vergehenin einem Restaurant sitzend (und das
wahrscheinlich schon seit Stunden…) und gingen frueh ins
Bett.
Ich wuensche euch allen FROHE WEIHNACHTEN und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Muchos Besos
Anna
Eine paar Bilder
So schnell kann es gehn. Um meine Reiseplaene fuer Dezember auch verwirklichen zu koennen, werde ich meine Arbeit im Museum schoen frueher beenden. Es ist zwar sehr schade, aber ich moechte endlich mal etwas rauskommen.In einer Woche werde ich mit Franzi(ein deutschen Maedchen, was auch grade bei mir wohnt, in den Norden (Salta, Jujuy…)reisen .
Mittlerweile musste ich mich auch schon von den ersten personen verabschieden, mit denen ich soetwas wie eine Freundschaft geknuepft habe.Es wird schwer hier auszuziehen und die naechste Etappe meiner Reise zu beginnen.
Das Wetter wird immer heisser und mittlerweile ist es an manchen Tage kaum auszuhalten. 37 Grad war es hier schon, und die Hitze steht.Bewegen ist anstrengend, essen wird zu einer Last und auch schlafen ist nicht unbedingt erholend.Seit einer Woche bin ich aber die glueckliche Besitzerin einer Ventilators und wie sind schon die besten Freunde.
Meine Arbeit im Museum ist schon beendet, deshalb werde ich diese Woche nutzen um Franzi zu begleiten, die in einem Altersheim mit ehemaligen alkoholabhaengingen Obdachlosen arbeitet und mein Geburtstag muss noch ein bisschen vorbereitet werden. Im Moment ist mir zwar nicht wirklich danach dafuer etwas zu planen, aber ein Asado muss natuerlich sein.
Ich habe mich uebrings das erste Mal beklauen lassen:mein Handy! Sehr aergerlich, da jetzt alle Nummern(auch Kontakte zum reisen), die ich die letzten 2 Monate gesammelt habe futsch sind…Eine Handy und vielleicht sogar die gleiche Nummer, habe ich bald aber wieder.
Zwischen Arbeit, Mate und Regen
Mein Arbeit hat nun begonnen und die ersten Wochen sind vorueber. Die ersten beiden Tage habe ich mich sehr aufgeschmissen gefuehlt, denn auf Spanisch mit den Kindern zu kommunizieren ist sehr schwer.Zudem ist meine Chefin fuer die argentinischen Verhealtnisse sehr streng…Doch mittlerweile habe ich meine anderen Mitarbeiter kennengelernt und ich fuehle mich viel wohler und habe spass an der Arbeit.
Die letzten beiden Wochen war ich sehr viel unterwegs: In la Cumbracita waren wir mit dem Auto. Da es in der NAcht zuvor geregnet hatte( Ja es ist wirklich warm mittlerweile, und einmal in der Woche gibt es immer einen heftigen Regen mit Gewitter), war der Weg, der hauptsaechlich aus Erde bestand sehr matschig und wie sollte es anders sein, sind wir stecken geblieben:)30 min. speater und mit Matsch am ganzem Koerper ging es weiter…Cumbracita ist einer der hoechsten Berge hier in der Umgebung und perfekt zum wandern und klettern.Und zur Belohnung gab es am Ende einen Wasserfall, an dem man auch schwimmen konnte!Gestern ging es nach Cuesta Blanca zum Playa de los Hippies. Umgeben von Bergen muss man erst mal 1 1/2 Stunden laufen um zum Strand zu kommen…dort angekommen kann man dann in den Bergen klettern, sich zu den Menschen begeben die dort leben oder einfach am Strand relaxen und schwimmen gehen. Leider wurden wir wieder von einem Gewitter auf dem Rueckweg ueberrascht und verbrachten eine gute Stunde mit vielen anderen, die nicht mit dem Regen gerechnet hatten!Doch wie zu erwarten, wurde gesungen, Gitarre gespielt und Mate getrunken!
Blick von unserer Terasse
2 Wochen sind nun vorbei und ich oeffne mich dem Land und Leuten immer mehr.Das Leben hier strengt zwar sehr an, aber ich habe mich schnell an den ganzen Laerm etc. gewoehnt. Zumindest schlafe ich mittlerweile die Naechte durch und werde nicht von jeder Kleinigkeit wach.
Freitag hatte ich meinen letzten Schultag; noch kann ich nicht sagen wie viel die Schule etwas gebracht hat, aber ich verstehe von Tag zu Tag mehr und das ist wirklich ein tolles Gefuehl.
Den Ausflug in den Natinalpark habe ich verschoben, da ich meine Arbeitszeiten fuer das Museum erfahren habe :Mittwochs bis Sonntags.Noch bin ich ein bisschen ungluecklich-da ich eigentlich viele Ausfluege fuer die Wochenenden geplant hatte, aber es wird auch so gehen.Anscheinend kann man sich auch fuer Reisen auch mal Wochenenden frei nehmen….
Die Woche habe ich viele Leute ueber Couchsurfing getroffen und bin sehr gluecklich langsam “Freunde” zu finden.Vorgestern war ein grosses Treffen in einer Karaoke Bar.Karaoke ist aber nicht genau so wie in Europa…Der ganze Laden hat getanzt und gesungen-die Gitarre wurde durch die Reihen gegeben und Bier gab es auch in Massen.Ja ich hatte meinen ersten richtig Kater :)Gestern gab es von unserer Sprachschule eine Empfehlung auf eine Halloweenparty zu gehen-natuerlich hatten wir kein Kostuem, da in Cordoba die Laeden Samstags ungelaublich frueh zu machen.Und im endeffekt ist es auch gut so, denn wir haetten uns als Monster verkleidet, aber fuer die Argentinier war es eher ein Anlass wie Karneval bei uns.Es gab Prinzen, Nonnen, Baeren, Cowgirls etc.Gefeiert wird hier wirklich gerne und viel-meiner Meinung nach aber viel zu spaet;)
Morgen mache ich mit Ciara&Sara(Italien) einen Ausflug nach Altagracia, eine kleine , aber wohl sehr schoene Stadt in den “Sierras”, die bekannt ist als Wohnort von Che Guevara. Danach die Woche geht es fuer drei Tage in den Nationalpark und immoment plane ich auch noch einen Trip nach La Cumbre, ein eher kleiner Ort, wo man mit Pferden durch die Berge reiten kann.Juhuuu;)
Die Menschen hier sind alle so herzlich , offen und teilen alles mit dir. Ich bin hier willkommen und das hat meine ersten 2 Wochen sehr erleichtert.Man trinkt den ganzen Tag “Mate” (http://tee.org/mate/index.html)
und Abends “Fernet”(http://de.wikipedia.org/wiki/Fernet_Branca) mit Cola…:)Zu Begruessung gibt es immer einen Kuss auf die Wange, ob man sich kennt, mann&mann-das ist egal. Ich bin also allen am Anfang eher verkrampft begegnet, als ich ihnen kuehl meine Hand hingehalten habe.(Ja sogar meine Lehrerin hat mich am ersten Tag zur Begruessung gekuesst).
Ich hoffe es geht euch allen gut,
Muchos Besos
Anna
Fotografische Dokumentation
ERSTE WOCHE
Es ist Donnerstag und langsam kehrt sowas wie Alltag ein. Die Stadt wird mir vertrauter, der Schulalltag ist sehr schnell eingekehrt und die ersten Bekanntschaften wurden gemacht.Ich fuehle mich sehr wohl und ich glaube es war die richtige Entscheidung erstseinmal an einem Ort zu bleiben.
MIt der Sprache ist es manchmal frustrierend , aber es wird besser jeden Tag und die meisten in meiner WG sprechen kein englisch-somit bleibt mir nichts anderes uebrig als mich , sogut wie es geht auf spanisch auszudruecken…manchmal auch mit Haenden und Fuessen;)
Gestern ist bei mir ins Zimmer eine Italienerin eingezogen, ein sehr nettes Maedchen, was mich sehr erleichtert, schliesslich werde ich meine Hoehle noch 2 Monate mit ihr teilen! Ansonsten verusche ich mich sogut es geht von den Deutschen fernzuhalten…Natuerlich ist es sehr verlockend den ganzen Tag mit denen zu verbringen, aber dafuer bin ich ja nicht hier:) Ja sehr discipliniert bin ich hier…sogar meine Spanischhausaufgaben erledige ich jeden Tag mit groesster Sorgfalt:)
Heute Abend geh ich das erste mal weg und ich bin sehr gespannt! Jedenfalls soll das Bier sehr billig sein…
Alles Liebe, Anna
Handynummer
Ich habe nun eine argentinische Handynummer:
+549 351 6212902










